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Meine Revox Produktion

  • Autorenbild: Johannes Vollenweider
    Johannes Vollenweider
  • 28. Dez. 2022
  • 2 Min. Lesezeit

Was man mit so einem alten Revox alles anstellen kann. Als unser Vater seine erste Bandmaschine nach Hause brachte war das für uns beinahe wie ein Revolution.

Vor allem das magische Auge in der Mitte war für mich ein Anziehungspunkt, hat es doch im Takt mit der Sprache oder Musik sich bewegt. Mein Vater hat das Monstrum rege benutzt und vor allem seine Improvisationen auf dem Klavier oder Cembalo aufgenommen. Es haben sich dann viele Bänder angesammelt diese füllen noch heute diverse Schachteln und Kisten, darauf wartend gesichtet und ev. für die Nachwelt aufbewahrt zu werden. Aber eben...... wer soll das und vor allem wann machen?

Der langen Rede kurzer Sinn, als ich in jungen Jahren, mit etwa 26 Lenzen, aus Holland wieder in die Heimat zurückkehrte war ich anfänglich mit viel Freizeit verwöhnt. Diese nutzte ich mit experimentieren am Klavier und Cembalo. Als sich dann der Revox zusammen mit diversen Utensilien wie Glocken, Afrikanische Trömmelchen und andere Fantasieinstrumente sowie auch Kaffeemühle etc. dazugesellten, ist dann das nachfolgende Produkt entstanden. Nachdem das Endprodukt 50 Jahre in der Versenkung landete, man konnte es mit den neuen Abspielgeräten nicht mehr anhören, hab ich es jetzt dank digitaler Technik wieder zum Leben erwecken können.

Heute sind wir aber so verwöhnt mit Bildern dass ich mir gedacht habe, präsentieren sollte man das zusammen mit etwas optischem. Aber was???? Ein Gedankenblitz schenkte mir aus der Erinnerungskiste das Triadische Ballett von Oskar Schlemmer. Ich dachte das würde genau dazu passen. Da Oskar Schlemmer aber nicht mehr unter den Lebenden weilt konnte ich ihn auch nicht um sein Einverständnis bitten. Die Welt möge mir also verzeihen dass ich Teile davon als optische Bereicherung verwendet habe.


bist Du zufrieden

und sie dreht sich doch

wer ist der Richtige?

wer will mich?


Zwei oder Dreisamkeit

wo treffen wir uns




 
 
 

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