flinke Finger
- 27. Nov. 2022
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Alice Sara Ott spielt von Franz Liszt - La Campanella
Sehr schön gespielt, nicht nur schnell und flink sondern auch noch gefühlvoll. Es ist halt eine Ott😊

Ausgestattet mit beeindruckender Technik und sensibler Musikalität gehört die deutsch-japanische Pianistin Alice Sara Ott zu den faszinierendsten Künstlern ihrer Generation. Ihr poetisches Klavierspiel, von der Kritik wegen seiner Vollkommenheit und Intensität gerühmt, hat Vergleiche mit großen Interpreten vergangener Zeiten hervorgerufen. Otts Musizieren ist geleitet von dem Wunsch, den Kern der Werke ihres Repertoires zu erfassen und entspringt ihrer Fähigkeit, in jeder Aufführung ein breites Spektrum von Emotionen und kreativen Ideen zu entfalten.
»Ihre Technik ist atemberaubend, ihr Ton wunderbar vielfältig … und die Energie, die ihr Spiel vorantreibt, scheint unaufhaltsam«, schrieb der Londoner Guardian nach der Veröffentlichung von Otts Debüt-Album bei Deutsche Grammophon. Und dasselbe Blatt stellte in Zusammenhang mit einer Aufführung von Liszts Totentanz mit dem London Symphony Orchestra und Sir Antonio Pappano im November 2017 fest, »sie spielte mit hinreißender Präzision und Intensität. Egal, ob es darum ging, die scharfen Dissonanzen der Eröffnung stampfend herauszuarbeiten oder eine Leichtigkeit des Tons in der Bach nachempfundenen Fuge zu erreichen, die im Zentrum des Werks dessen einzigen nachdenklichen Moment darstellt«. Überschwängliche Kritiken waren sicher förderlich für die frühe Karriere der Pianistin und begleiten sie weiterhin bei all ihren Aufführungen, aber Otts Interesse gilt ihrer langfristigen künstlerischen Entwicklung. »Ich möchte auch mit 80 noch in der Lage sein, öffentlich zu spielen und durch die Musik mit den Menschen in Kontakt zu treten«, erklärt sie.



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